Newsletter No. 44

Allen Freund*innen, Unterstützer*innen und mehr oder weniger überzeugten Grünen die besten Wünsche für das kommende Jahr. Bleibt positiv negativ!

Die Kommunalwahl steht bevor. Am 14.3.2021 wählen wir das Parlament in Linden und den Kreistag. Sicher habt Ihr gehört/gesehen/gelesen, dass zu dieser Wahl erstmalig die AfD antritt. Da lediglich 2,7 % aller Wähler*innen denen ihre Stimme geben müssen, damit ein Sitz erreicht wird, ist ziemlich gewiss damit zu rechnen, dass es so kommen wird. Aus der Erfahrung im Kreis wissen wir, was auf uns zukommt: Ausländerfeinde, Antisemiten, Geschichtsleugner, populistische Rattenfänger und Faschisten. Wer sich für die AfD aufstellen lässt, will parlamentarische Regeln und demokratische Konzepte aushebeln. Beispiele dafür haben wir genug.

Umso wichtiger ist es, dass wir als GRÜNE Kraft gestärkt werden. Leider ist ja ein Wahlkampf, wie er üblich war, unter Corona-Bedingungen nicht möglich. Es wird weder Wahlstände geben noch können wir unsere »Kleinkunst und Kultur«-Veranstaltung in Schaums Saal machen. Haustürwahlkampf wird nicht möglich sein. Das bedeutet: Wir müssen neue Wege finden. So haben wir bereits Plakatflächen in der Stadt gebucht (550 €), werden Flyer drucken lassen und selbst verteilen, Samentütchen in Briefkästen werfen und versuchen, unsere Formate »INS GRÜNE« sowie die »GRÜNE SOßE« virtuell durchzuführen auch evtl. Werbung im »Blättchen« schalten.

Das alles kostet richtig viel Geld. Leider fehlt uns gerade das – der Bürgermeisterwahlkampf 2018 hat tiefe Spuren hinterlassen. Darum bitte ich Euch hier um eine Spende. Jeder Euro zählt. Bisher haben wir 750 € zusammen – wir benötigen aber mehr als das Doppelte!

Wenn Ihr also Eurem Herzen (und Geldbeutel) einen Stoß geben wollt: Bitte überweist Eure Spende auf das Konto der Kreisgrünen

IBAN:         DE 24 5135 0025 0200 5248 87
BIC:           
SKGIDE5F
Stichwort:   OV Linden

Dann bekommt Ihr auch eine Spendenquittung und das Geld fließt garantiert unserem Ortsverband zu.

Linden muss grüner werden – und Demokratiefeinde dürfen keinen Raum bekommen! Das meint jedenfalls

Euer
Christof Schütz

Unsere Wildbienen-Seite ist online!

Politik ist ein zähes, trockenes Geschäft? Ja!
Und deswegen ist es so wichtig, uns an die Gründe zu erinnern, die uns zur politischen Arbeit motivieren!

Wildbienen gehören unbedingt dazu, daher haben wir ihnen hier eine eigene Seite gewidmet, mit einigen Buchtipps und Links auf spannende Internet-Seiten!
(Die Seite ist auch über das Menü am rechten Seitenrand zu erreichen.)

Linden, April 2015: Männliche Mai-Langhornbiene schlafend im hohen Gras. Die Weibchen sind noch nicht geschlüpft, eine Jungsbande hat sich nachts (über viele Tage) im hohen Gras zusammengefunden.

Newsletter No. 43

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir haben es geschafft!  Aber wir sind auch geschafft. Dieses merkwürdige Jahr hat uns ziemlich viel abverlangt.

Es ist mühsam …

  • … Politik zu machen ohne (oder mit nur wenig) persönlichem Kontakt,
  • … den Bürgermeister unter Druck zu setzen, um ihn zum Arbeiten anzuhalten,
  • … in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, wenn öffentlich nichts stattfindet,
  • … die Motivation hochzuhalten, wenn alles um uns herum heruntergefahren wird.

 

Es ist dennoch gelungen …

  • … unsere grünen Anträge durch das Parlament zu bringen (Saisongärten, Baumpflanzung, Grünflächen-Entsiegelung, Aussetzung der KiTa-Beiträge im Corona- Lock down, Ersetzen der Schwallpumpen im Schwimmbad),
  • … im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grüne Soße“ eine Superveranstaltung zum Thema Klimawandel mit dem Leiter der Forschungsstation Linden zu schaffen,  eine vielbeachtete Diskussionsveranstaltung zu Grundrechten und Rechtsstaat in Zeiten der Pandemie mit einem hochrangigen Referenten als Videokonferenz durchzuführen und eine Radtour („Ins Grüne“) zum „Klimawandel  in der Landwirtschaft“ mit Biolandwirten zu organisieren,
  • … durch Anfragen und Nachhaken die unerledigten Aufgaben des BM zum Thema zu machen und ihn permanent anzutreiben (KiTa-Neubau, Klimaschutzmanager, fehlende Energieberichte, unerledigte Baumpflanzungen usw. usw.),
  • … eine 17-köpfige Wahlliste für die vor uns liegende Kommunalwahl zu stellen und uns personell  so zu erweitern, dass wir ab März 2021 auch mehr als die vier bisherigen Sitze besetzen könnten.

 

Das geht nur, …

  • … weil Menschen sich trotz aller eigenen Belastungen für die GRÜNE SACHE stark machen,
  • … weil wir systematisch unsere GRÜNEN THEMEN verfolgen und nicht locker lassen,
  • … weil  wir mit NEWSLETTER, Pressemitteilungen, öffentlichen Aktionen unsere Kompetenz mit kompetenten Referenten zeigen,
  • … weil wir auf unseren Klausurtagungen (18.1.2020,  14./15.2. 2020 in Grünberg und 29.8.2020 in Linden zur Vorbereitung der Kommunalwahl) unsere Pläne schmieden konnten und
  • … weil wir schnell und flexibel auf die Herausforderungen der Corona-Epidemie reagiert haben.

Jetzt ist genug für dieses Jahr. Ab 4.1.2021 geht es weiter. Wir hoffen auf Eure Unterstützung!

Für heute: Alles Gute, frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr 2021. Bleibt gesund – wünsch Ihr/Euer

Christof Schütz

Einladung: Freitag, 11.12.2020, 20:00 Uhr

GRÜNE Soße – online

Corona und Freiheitsrechte:
Rechtsstaat in Gefahr?

Online-Vortrag und Diskussion mit
Prof. Dr. Michael Bäuerle
Freitag, 11. Dezember 2020, 20:00 Uhr (per Videokonferenz)

 Anlass: Die anhaltende Corona-Pandemie belastet nicht nur jeden einzelnen von uns persönlich, sondern stellt auch das gemeinschaftliche Zusammenleben vor immer neue Herausforderungen. Zunehmend werden Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie als massive Einschränkung der Freiheit und der Grundrechte empfunden. Welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen bieten in dieser Situation Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaat?
Der Referent: Prof. Dr. Michael Bäuerle lehrt an der Hochschule für Verwaltung und Polizei in Gießen und ist sehr breit im Verfassungsrecht ausgewiesen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Verfassungsrecht (Grundrechte), Polizei- und Ordnungsrecht, Eingriffsrecht, Rechtsfragen der Privatautonomie und der Rechtssoziologie. Er wird einen fundierten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und verfassungsrechtlichen Implikationen der Pandemiebekämpfung liefern, die bisherigen Maßnahmen einer kritischen Würdigung unterziehen und anschließend für eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen Linden

Link zur Veranstaltung:

https://us02web.zoom.us/j/89757226716?pwd=WnhZSE1haFp6UE5SZFNsYVdBT0NKdz09

Link anklicken. Falls nicht erfolgreich: Link kopieren und in die Browser-Leiste einfügen!

Einladung im Pdf-Format

Lasst uns Bäume pflanzen…

… so wie hier mit dem Landwirt Jürgen Luft (GbR Ludwigshof)!

Als kleines Dankeschön für seinen Beitrag zum Radausflug »Ins Grüne: Landwirtschaft im Klimawandel« haben wir ihm eine Winterlinde geschenkt – zugegebenermaßen noch sehr klein. Hier steht sie nun frisch gepflanzt und blickt erwartungsvoll den nächsten
1.000 Jahren entgegen!

Weitere Bäume wünschen wir uns auch für das ganze Stadtgebiet Linden: Trotz des einstimmigen Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung am 11.02.2020 sind die 40 großkronigen, heimischen Laubbäume aus unserem Antrag noch nicht gepflanzt. Dem stehen wohl »Normen und Richtlinien«, »nachbarrechtliche Belange« »ungeeignete Standorte«, »Verkehrssicherheit«, »Eigentumsverhältnisse« sowie die »Gewährleistung von Pflege und Unterhaltung« entgegen. Auch Artenwahl, Pflanzzeitpunkt und letztlich die »Corona-Situation« sind scheinbar unüberwindbare Hürden. Oder sind das etwa nur Ausreden? Wir hoffen, dass die Stadt die nötige Expertise einholt (kleiner Hinweis: Amberbaum und Magnolie sind keine heimischen Arten) und erinnern sanft an die bereits festgeschriebenen Pflanzungen in den Bebauungsplänen. Dort sind Standorte und Arten bereits verbindlich festgelegt… die 12 Bäume um den Festplatz können also schnell in die Erde: Feldahorn, Hainbuche, Weißdorn, Rotdorn, Eberesche und Winterlinde, Apfel, Birne, Kirsche – wir freuen uns auf euch!

Von Landwirt Luft gibt es übrigens weitere gute Nachrichten: Er sollte zunächst  seine Pachtflächen am Lückebach zugunsten einer Naturschutzmaßnahme verlieren (die Gießener Allgemeine berichtete). Nun hat ihm die Stadt bestätigt: Alles kann so bleiben, wie es war; die Flächen können von ihm weiter genutzt werden – nach den strengen Kriterien der Bio-Landwirtschaft, versteht sich! Uns freut besonders, dass damit die vorbildliche Bio- und Tierwohl-Haltung der Ludwigshof GbR unterstützt wird, bundesweit wohl eine Rarität.