Herzliche Einladung zu unseren nächsten Treffen
am Montag, 9.10.2017
um 20Uhr
„Zum Kronenwirt“ Bahnhofstr. 9
Gäste sind herzlich willkommen – wir freuen uns auf Sie!

 

Beteiligen Sie sich an der politischen Arbeit für unsere Stadt. Wir besprechen auch die Wahl und weitere aktuelle Themen und Probleme.

Die GRÜNEN ~schon‘ immer basisdemokratisch Kontakt:

Dr. Christof Schütz, Fraktionsvorsitzender
Tel.‘ 06403 963137

Volker Heine
Tel.: 06403 1621·

Zuletzt gab’s nur noch Stehplätze…

Mehr als 200 Gäste wollten GAEEN SLAM mit , Lars Ruppel, Jean Philippe Kindler und Jey Jey  Glünderling hören und sehen. Wer zu spät kam -siehe oben! Dafür gab es am Ende aber auch stehende Ovationen. In seiner Begrüßung , stellte Dr. Christof Schütz, gemeinsam mit VolI ker Heine Gründer dieser Veranstaltungsreihe, fest: „Seit 2008 Kleinkunst und Kultur – das ist eine Marke.“

In der siebten Auflage dieses Formats hatten die Lindener Grünen nun wieder zum Ende des Wahlkampfes in „Schaums Saal“ geladen. Wenn man den ‚Kommentaren des Publikums Glauben schenken kann, dann war dieser Abend „voll krass“, „unglaublich gut“, „beste Veranstaltung ever“, „super Mix“, “oberwitzig“. Und genau so war es. Drei unterschiedliche Typen, drei Stimmen, drei Weltsichten – aber alle drei einig in ihrer Sprech- und Sprachlust, in Wortwitz, Klugheit, Schnelligkeit des Denkens und dem schrägen Blick auf das, was bundesrepublikanische-Wirklichkeit des Jahres 2017 ist.
Diese Drei nehmen jeden Konflikt dankend auf. Passend zur Wahl gab Kindler („erfolgreich abgebrochenes Rhetorik-Studium, kennt alle 26 Buchstaben des Alphabets und kann auch damit umgehen“) einen Überblick über die Wahlprogramme aller Parteien. Starker Kontrast: Lars Ruppel – der Poet der leisen Töne. Die Entdeckung des Großen und Ganzen – durch den, Blick auf das Kleine, leicht zu Übersehende. Lars Ruppel brillierte in den Texten, in denen er sich voller Wortwitz und erleuchtet von Geistesblitzen sprachlicher Worthülsen annimmt. Mit sezierendem Humor, ätzender Satire widmet er sich „Der Kuh vom Eis“ als Metapher. Biterböse auch der Text über „Ach, Du grüne‘ Neune“: Die Welt als Opfer der menschlichen Gier. Ruppels Texte sind komisch, weil sie in unnachahmlicher Weise disparate Dinge in der . Pointe zusammenbringen und damit. dem Gelächter der Welt aussetzen. Dass Komik etwas , Ernsthaftes ist, zeigt Ruppel übrigens, indem er sich mit seiner Kompetenz in der Fortbildung für Angehörige und Fachkräfte in Pflege von Menschen ‚mit Demenz du geistiger Behinderung engagiert. Bleibt noch zu berichten von Jey Glünderling – dem Rapper, Schriftsteller‘ und Slammer dessen Motto ,Reden ist Silber, Schreien ist Gold“ wortwörtlich zu nehmen ist.

Da gab es ordentlich was auf die Ohren für das Lindener Publikum, als er sich „Schach“ zur Brust nahm und zerlegte. Wer hätte gedacht, dass Sexismus, Tierquälerei, Monarchismus und Arbeiterfeindlichkeit das Wesen des „königlichen Spiels“ seien? 100 Minuten gnadenlose, schonungslose Attacke – trotzdem verlangte (und bekam) das Publikum seine Zugabe. Stehende Ovationen. Für eine geniale Truppe, einen genialen Abend in einem genialen Rahmen: „Großes Kino. Ohne Leinwand“, so Dr. Christof Schütz.

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