FELIX KOOP und die GRÜNEN. Gemeinsam. Für Linden

Die zweite Etappe der Radtour des Bürgermeisterkandidaten Felix Koop mit den Lindener Grünen um Alexander Zander und Dr. Christof Schütz führte zu den neuralgischen Punkten des Verkehrs in der Stadt.

Startpunkt: Hüttenberger Straße. Hier informierten sich Koop und die Grünen gemeinsam mit Gudrun Lang, der Fraktionsvorsitzenden der SPD, bei den Anwohnern über die Problematik der dortigen Verkehrssituation: mehr als 4500 Fahrzeuge (je nach Zeitpunkt der Zählung wäre nach Ansicht der Betroffenen eine weitaus größere Zahl zustande gekommen), die sich am Nadelöhr Hüttenberger Straße treffen, zu langen Rückstaus führen, gefährlichen Begegnungsverkehr erzeugen und immer wieder zu unangepasster Geschwindigkeit verleiten („schnell noch durch!“).
Radfahrer werden durch parkende Fahrzeuge im Begegnungsverkehr gefährdet, für Kinderwagen reicht der Platz auf dem Gehsteig nicht. Unmittelbar auf Höhe des Hauses Nr. 15 ist die sinnvolle 30er-Zone aufgehoben. Und vom Ortseingang Hüttenberg fahren LKWs mit großer Geschwindigkeit in diesen Bereich ein. „Wenn die bremsen, schüttelt das die Wände in meinem Haus“, so einer der Anwohner.
Felix Koop sagte schnelle Abhilfe zu – wenngleich es wohl keine einfache Lösung für dieses Problemfeld geben wird. Mit Hilfe einzelner Maßnahmen (Verlängerung der Tempo 30-Zone bis zum und vom Ortsschild, Reduzierung der Geschwindigkeit außerorts, evtl. Fahrbahnverschwenkung im Bereich des Ortseingangs und versetzte Parkmöglichkeiten) könnte jedenfalls eine deutliche Verlangsamung der Verkehrsflüsse erreicht und damit auch das Problem des Ausparkens aus den Höfen der Anwohner verbessert werden.
Eine ähnliche Problematik gibt es am nächsten Punkt der Radtour: Frankfurter Straße in Höhe der KiTa „Die Mäuschen“. Auch hier ist trotz wiederholter Forderungen der Grünen im Parlament in den letzten Jahren kein einziger Schritt unternommen worden, um die Gefahrensituation für die KiTa-Kinder und ihre Eltern zu entschärfen. Kein Fußgängerüberweg, keine Geschwindigkeitskontrollen („Blitzer“), ein viel zu schmaler Gehweg, der für Kinderwagen nicht passierbar ist, ohne die Straße zu benutzen. Auch hier die bekannte Untätigkeit des Bürgermeisters als Leiter des Ordnungsamtes. Muss man warten, bis etwas passiert?
Letzter neuralgischer Punkt: Der Kreisel zwischen Leihgestern und dem Stadtzentrum. Immer wieder kommt es zu dramatischen Beinahe-Unfällen zwischen Fußgängern im Bereich der Querungshilfe und Autofahrern, die mit unangepasster Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Leihgestern den Kreisel verlassen. Das Problem: Fußgänger können den herannahenden Verkehr nicht einsehen, gerade für Gehbehinderte mit Rollatoren oder Kinderwagen ein geradezu lebensgefährliches Unterfangen. Und wie zum Beweis kam es dort zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer nur durch Notbremsung vermeiden konnte, einen querenden Fußgänger zu erfassen. Der nachfolgende Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stürzte.
Felix Koop: „Hier ist Handlungsbedarf – offenbar muss die Geschwindigkeit vor dem Kreisel gedrosselt werden.“

Viel zu tun für den (kommenden) Bürgermeister. Aber mit der Mehrheit der vier Fraktionen von SPD, FW, GRÜNEN und FDP wird es gelingen. Gemeinsam. Für Linden.

V.i.S.d.P. Dr. Christof Schütz, Am Lückenberg 18, 35440 Linden

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