Umwelt- und Naturschutz

Fukushima (Februar 2011) hat wohl allen Menschen mit klarem Verstand gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Und selbst wenn es in Deutschland keine Überschwemmungen und Erdbeben gäbe, selbst wenn kein terroristischer Anschlag oder Flugzeugabsturz denkbar wäre: Die Kernbrennstoffe werden in Millionen Jahren noch strahlen. Wer will heute versprechen, dass über diesen Zeitraum irgendetwas „sicher“ sei?
Die aktuelle Dürreperiode in Deutschland macht den Klimawandel erfahrbar. Aber auch die Daten sind inzwischen unzweifelhaft: Der Klimawandel trifft auch Linden. Die Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation im Lückebachtal hat das bereits 2015 eindrucksvoll belegt: bis 2050 werden wir hier 2° Celsius mehr haben, am Rhein wird ein Klima wie in Madrid herrschen.

In der Energiewende haben wir in Deutschland eine Entscheidung getroffen, die zukunfts-sichernd ist. Und Linden ist mit seinen Bürgersolar-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, den beiden Solarparks in der Stadt und der Beteiligung am Solarpak in Fernwald „Spitze“. Aber damit ist es nicht genug: Energie sparen, Energie speichern, Verbrauch vermeiden: Daran arbeiten wir – und seit März 2018 gemeinsam mit der FDP, der FW und der SPD.

Gesagt:
• natürliche Ressourcen schützen
• Energiewende realisieren
• Passivhausbauweise etablieren
• Natur- und Umweltschutz stärken

Getan:
• Antrag zur Festschreibung der Passivhaus-Bauweise für neue städtische Gebäude. Kita Regenbogenland wird in Passivhaus-Bauweise erstellt
• Anträge zur energetischen Sanierung der Kindergärten in Linden in Passivhaus-Standard: Von CDU-FW abgelehnt
• Naturschutzpreis der Stadt Linden (Dotation 1000€) – eingerichtet auf Antrag der Lindener Grünen
• Bürgerbeteiligung am Solarpark I gesichert
• Beteiligung der Stadt Linden am Windenergiepark Staufenberg beschlossen
• Klimaschutzmanager für die Stadt im Haushalt verankert
• Verbesserung des FFH-Gebiets Grube Fernie beschlossen
• Energiesparende LED-Beleuchtung für Linden umgesetzt