Verkehr

Linden liegt im „Speckgürtel“ des Oberzentrums Gießens.  Für Mobilität ist durch ein dichtes Straßen- und Autobahnnetz gesorgt. Autofahrer haben es gut.

Weniger erfreulich stellt sich die Verkehrssituation für Menschen mit Behinderung, Fußgänger und Radfahrer dar. Auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die kein Auto haben, sind schlecht versorgt.

Der Öffentliche Personennahverkehr (Bus,Bahn) bietet wenig Anreize. Um beispielsweise an die Uni (Philosophikum) zu kommen, benötigt der Bus 1 ½ Stunden. Abends können Jugendliche spätestens gegen 23.30 Uhr aus Gießen zurückfahren.

Das Radwegenetz ist immer noch unvollständig, weist Lücken auf und ist teilweise in schlechtem Erhaltungszustand.

Fußgänger müssen besser gesichert werden. Gerade vor den Kitas müssen wir die schwächsten Verkehrsteilnehmer besonders schützen.

Insgesamt muss Verkehrsplanung eher von Fußgängern und Radfahrern gedacht werden.

gesagt:

  • Forderung nach Verbesserung des Anschlusses an den Öffentlichen Nahverkehr der Stadt Gießen (vergleichbar der Linie 800 nach Wettenberg)
  • Einrichtung eines Nahverkehrskonzeptes für Senioren und Menschen ohne Auto („Bürgerbus“)
  • Verbesserung des Radwegenetzes
  • Tempo 30 auf allen innerstädtischen Straßen

getan:

  • Planung eines Verkehrswegeplanes für den Bürgerbus
  • Antrag auf Anschaffung eines Bürgerbusses (seit Jahren von CDU und FW abgelehnt)
  • Überprüfung der Lücken im örtlichen Radwegenetz
  • Vorschläge zur Verbesserung der Querung beispielsweise in der Frankfurter Straße in Großen-Linden vor der KiTa „Die Mäuschen“